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Die "Schlacht" der jungen Poeten

Unser diesjähriger Weltlesetag im November endete mit einem Poetry Slam im Hörsaal der BBS 2...


 
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Donnerstag, 07. Dezember. 2017(Alter: 45 Tag(e) )

Die "Schlacht" der jungen Poeten

Von: Petra Schirm

 

Unter Poetry Slam versteht man einen literarischen Vortragswettbewerb, in dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer festgelegten Zeit von maximal 5 Minuten  einem Publikum vorgetragen werden. Viele Schüler tun sich schwer mit lyrischen Texten. Poetry Slam fordert sie nun dazu auf, selbst zu dichten, Sprachbilder und einen eigenen Rhythmus für Texte zu finden und für den Umgang mit Sprache sensibilisiert zu werden.

 

Dieses Wagnis gingen einige Deutschlehrkräfte ein und haben ihre Schülerinnen und Schüler auf diesen Poetry Slam vorbereitet.  Zunächst wurden Performances von bekannten Slammern verglichen, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wirkungen von verbalen, paraverbalen und nonverbalen  Äußerungen im Zusammenspiel bewusst zu machen. Danach wurden Gedichte abgeändert und es entstanden Rap-Texte, Dialoge oder Kurzgeschichten. Die Schülerinnen und Schüler probierten unterschiedliche Genre aus und übten sich im Vortragen. Sie entwickelten dabei so viel Ehrgeiz und waren mit sehr viel Aufmerksamkeit dabei, „ihren eigenen Text“ zu kreieren und begeisterten ihre Lehrkräfte mit ihrem schöpferischen  Talent.  Der erste Teil des  Slam-Wettbewerbs fand dann in den Klassen statt.  Jeder hatte maximal fünf Minuten Zeit, seinen selbstgeschriebenen Text  vorzutragen und das (Schüler-)Publikum von ihrer Dichtkunst zu überzeugen. Die / der Gewählte durfte dann am 23. November sein Können zeigen.

 

Zehn Slammer traten dann im Hörsaal auf und „schleuderten“ ihre melancholisch-poetischen Verse über das Leben, das einmal Innehalten, einige philosophischen Gedanken über das  Angeln,, die Bedeutung eines Schreibetuis als Alltagbegleiter seit Beginn der Schulzeit oder die (Un-)Lust, seinen Körper im Fitnessstudio zu quälen, ins Publikum.

 

Die Jury setzte sich aus den Schülerinnen und Schülern der teilgenommenen Klassen sowie Gastschülern zusammen.  Mit ca. 120 Zuhörerinnen und Zuhörern  war die Veranstaltung gut besucht und es herrschte eine super Atmosphäre. Jeder Poet wurde nach seinem Vortrag mit frenetischem Beifall bedacht und die Veranstalterinnen hatten Mühe, die Lautstärke des Beifalls korrekt zu bewerten.

 

Am Ende gab es eigentlich nur Gewinner, denen die Veranstalterinnen Karten für einen Poetry-Slamabend oder ein kleines Buch zur Geschichte des Poetry Slams überreichten.

 

Nach diesem erfolgreichen ersten Versuch wurde beschlossen, sich noch viel intensiver mit dieser Thematik im Deutschunterricht auseinanderzusetzen und vielleicht im kommenden Jahr sogar einen bekannten Slammer zur Unterstützung einzuladen.